Mesotherapie und Biorevitalisierung: Wirkstoffe, Behandlungsprotokolle und Vorteile
Mikroinjektionen von unvernetzter Hyaluronsäure, Aminosäuren, Peptiden und Vitaminen in die Dermis stimulieren die Fibroblasten für frische Elastizität.
Das Wichtigste
- Erzeugt kein künstliches Volumen, sondern steigert die körpereigene Kollagen- und Elastinsynthese für strahlende Hautqualität.
- Cocktails aus unvernetzter Hyaluronsäure, Glutathion, Vitamin C und Aminosäuren regenerieren die extrazelluläre Matrix.
- Empfohlen wird eine Kur von 3-4 Sitzungen im Abstand von 2-3 Wochen, gefolgt von Auffrischungen alle 6-12 Monate.
Biologische Grundlagen der Mesotherapie: Gezielte intradermale Wirkstoffzufuhr
Das Stratum corneum verhindert das Eindringen topischer Cremes. Die Mesotherapie überwindet diese Barriere mit feinsten Mikronadeln und schleust unvernetzte Wirkstoffe direkt in die Dermis ein, wo Fibroblasten zur Kollagenbildung angeregt werden.
Wirkstoffcocktails: Freie Hyaluronsäure, Peptide und Antioxidantien
Moderne Wirkstoffkomplexe vereinen unvernetzte Hyaluronsäure mit essenziellen Aminosäuren, Peptiden und Antioxidantien wie Glutathion und Vitamin C. Zudem fördern Polynukleotide (PDRN) die zelluläre DNA-Reparatur.
Behandlungsschema, Sitzungsabstände und klinische Ergebnisse
Die Wirkung baut sich kumulativ auf. Ein Zyklus umfasst üblicherweise 3 bis 4 Behandlungen im Abstand von 2 bis 3 Wochen an Gesicht, Hals, Dekolleté oder Händen. Auffrischungen alle 6 Monate sichern die Vitalität.
Quellen
- Prikhnenko, S. (2015). Polyrevitalizing microinjections (mesotherapy) in dermatology and aesthetic medicine. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 8, 269-277.
- Sparavigna, A., et al. (2014). Hyaluronic acid biorevitalization: In vivo and in vitro evidence. Journal of Applied Cosmetology, 32, 1-12.
- Sivagnanam, G. (2010). Mesotherapy: The medicinal elixir for aging skin. Journal of Pharmacology & Pharmacotherapeutics, 1(1), 4-8.